All die verdammt perfekten Tage, Jennifer Niven
Finch ist in der High School und hat immer wieder Selbstmordgedanken. Er steht auf einem Glockenturm, weiß mal wieder nicht
wie er dort hochgekommen ist.
Er überlegt zu springen, als er bemerkt das er nicht alleine dort oben ist. Unweit von ihm steht ein Mädchen, schüchtern und
verängstigt. Violet heißt sie und Finch beginnt auf sie einzureden sie solle nicht springen. Er schafft es natürlich sie zu
überreden und beide kommen nochmal davon. Eine zarte Freundschaft beginnt. Ein Schulprojekt bringt sie ständig zusammen und
so langsam beginnt Violet sich in den Außenseiter Finch zu verlieben. Er wird von den meisten gemieden, als Freak abgetan.
Niemand erkennt seine bipolare Störung. Violet hatte mit ihrer Schwester einen Unfall, wobei ihre Schwester ums Leben kam.
Darum wollte sie ihrem Leben auch ein Ende setzen. Durch Finchs Kraft und Liebe findet sie zurück ins Leben, fährt wieder Auto
und der Sinn des Lebens kehrt zurück. Während ihr Leben größer und bunter wird, wird Finchs Leben immer kleiner und schwieriger.
Seine große tiefe Liebe schafft es nicht seine Seele zu retten und die Krankheit zu mindern. Er verschwindet und nimmt sich
das Leben. Für Violet ein großer Schock. Aber die Momente die sie zusammen erlebt haben waren so einzigartig,
das es ihr wieder Kraft gibt weiterzumachen.
Ein wunderschöner Roman, eine sehr schöne traurige Geschichte mit ganz tollen Charakteren. Ich mochte Finch auf Anhieb und
hoffte das Violet sich in ihn verliebt. Freaks sind was tolles, finde ich und die beiden waren schon sowas wie gute Freunde
für mich. Leider war das Buch irgendwann zu Ende. Der Nachteil bei einem tollen Buch ist, das man es nicht weglegen möchte,
das es dadurch aber viel zu schnell ausgelesen ist. Diese Autorin merke ich mir, ich hoffe sie schreibt noch so schöne Herz-
geschichten. Ganz toll, kann ich jedem empfehlen der solche Geschichten mag und sich nicht schämt ein paar Tränchen zu vergießen.
Erschienen bei Limes unter ISBN: 9783809026570