Ein Dorf wehrt sich
Dieser Film ist eine Österreichisch-Deutsche Produktion aus dem Jahr 2019.
Er spielt am Ende des 2. Weltkrieges, die letzten Tage sind gezählt denn die Alliierten rücken näher und näher. Trotzdem herrschen
immer noch die Nazis in Altausee, das Salzbergwerk wird genutzt um Kunst aus Rauben zu verstecken. Bilder und Skulpturen aus ganz Europa.
Mit dem immer näher kommen der Allierten möchten die Nationalsozialisten diese gestohlenen Dinge vernichten.
Hier haben sie aber nicht mit den Einwohnern von Altausee gerechnet. Denn, wie der Titel des Filmes schon verrät wehren sie sich gegen
die Zerstörung. Eine Gruppe der Bergarbeiter verschanzen sich in den Bergen, setzen sich gegen Befehle zu Wehr und stellen sich zu guter
letzt vor das Sprengkommando um die Gemälde aber auch um ihren Arbeitsplatz zu retten. Ein Bergmann wird auf der Flucht erschossen, ein anderer
noch kurz vor Schluß zur Front geschickt. Am Ende überleben die meisten Bergleute genauso, wie die Kunstwerke. Im Mittelpunkt stehen hier
jedoch mal nicht die Nazis. Die größere Rolle spielen die Bergleute die sich wehren, die den Krieg (wahrscheinlich) nie wollten, die die sich
wehren. Gelesen habe ich, das der Film nicht Österreich feiern als Widerstand, sondern die stillen Helden die auch später noch als Verräter
galten (Quelle: tittelbach.tv). Ich persönlich mag ja die Widerstandsfilme, weil sie zeigen, das nicht alle ja und Amen gesagt haben.
So wie Sophie Scholl oder die Edelweißpiraten, zählt auch Ein Dorf wehrt sich dazu. Mir hat er gefallen, ich mag Filme über diese Zeiten.
Regie führte Gabriele Zerhau, der Film dauert 109 Minuten.
Darsteller:
Sepp Rottenbacher - Fritz Karl
Elsa Mitterjäger - Brigitte Hobmeier
Franz Mitterjäger - Harald Windisch
Leni Mitterjäger - Maresi Riegner
Waldstetter - Francis Fulton-Smith
Dr. Kaltenbrunner - Oliver Masucci
August Eigruber Philipp Hochmair
Johann Dörfler - Gerhard Liebmann
Karl Dörfler - Aaron Friesz
Eva - Verena Altenberger
Alfred - George Lenz
und viele mehr...