Vom Krebs gebissen
Marion Knaths hat Morbus Hodgkin in fortgeschrittenem Stadium.
Viel Hoffnung haben die Ärzte nicht. Marion kämpft, gegen den Krebs, gegen intolerante Ärzte und
gegen einige Behandlungsformen. Sie will nur eines - Leben - Überleben.
Die Autorin, die sich selbst nicht als eine sieht beschreibt unverblümt ihr Leiden.
Sie beschreibt die Schmerzen, die Operationen, die Therapien, chemo, Bestrahlung so wie sie sind.
Hart. Und trotz der Schmerzen gibt sie nicht auf.
Ich kann es hier nicht so wiedergeben wie ich es empfunden habe. Das Buch hat mich sehr berührt.
Zwar hab ich schon einige solcher Bücher gelesen, die mich auch alle berührt haben, aber dies hier
hat alles drin. Dabei ist es mit 143 Seiten nicht wirklich dick.
Es beinhaltet die Therapien, den Haarausfall und die Folgen, die Kur danach, die Menschen drumherum,
die die damit umgehen können und das komplette Gegenteil. Ich mußte oft schmunzeln, denn Marion,
ich war so frei sie zu duzen, hat so einen Sturkopf, der mir richtig gut gefiel.
Dann mußte ich wieder schluchzen, da sie ihre Scheiß Gefühle auch so ausdrückte.
Sehr gut gefallen hat mir an ihr, das sie sich sofort zu Anfang, bei allen Leuten bedankt hat,
die 1994 in die Krankenkasse eingezahlt haben. Damit wurde ihr sehr geholfen. Sie selbst nannte sich
die 1- Millionen-DM-Frau. Ich hab das Buch in einem Rutsch gelesen, das ist mir lange nicht mehr passiert.
Jetzt hoffe ich nur das es dir, liebe Marion, weiterhin so gut geht, wie zum Schluß!
Erschienen bei Goldmann ISBN-13: 978-3455095463