Die Häupter meiner Lieben
Die Häupter meiner Lieben ist ein Spielfilm von 1999
Maja arbeitet als Fremdenführerin in der Toscana. Im Rückblick auf ihr Leben erzählt sie über sich und ihre beste Freundin Cora.
Die beiden sind ein Herz und eine Seele, stehen alles gemeinsam durch. Kein Mann darf zwischen die beiden kommen.
Das zeigt sich zuerst an Majas Bruder, der unsympathische Kerl versucht Cora zu vergewaltigen. Er hat aber nicht mit der Kälte seiner
Schwester gerechnet und erlebt den nächsten Morgen nicht mehr. Majas Mutter ist ein psychisches Wrack und redet kein Wort mehr.
So zieht Maja bei Coras Familie ein. Gemeinsam fahren sie in Urlaub wo Maja sich unsterblich in Jonas verliebt.
Sie wird schwanger und vorbei ist es mit der großen Liebe. Mit Kind und ein wenig Gepäck fährt sie in die Toscana, wo Cora inzwischen
mehr oder weniger glücklich mit Henning verheiratet ist, der immerhin viel Geld und Grundbesitz hat. Und praktischerweise eine Haushälterin.
Anna - die gute Seele des Hauses. Verschwiegen aber clever! Alles läuft gut bis Majas Vater auf einmal vor der Tür steht.
Er hat das gleiche Hobby wie Coras Mann - Alkohol. Die beiden saufen und saufen, die Mädels ergreifen die Flucht und irgendwann kommt es
wie es kommen muß, Maja erschlägt Henning und Cora tut das gleiche bei Majas Vater. Henning stirbt noch im Krankenhaus und Cora ist eine
reiche Erbin. Mit Anna, die hilft die Spuren auf Majas Vater zu lenken, der darauf im Knast landet, machen sich die drei ein schönes Leben.
Der Vater verstirbt, Anna sucht per Annonce einen Mann fürs grobe und alles könnte gut sein, käme da nicht Don aus Neuseeland ins Spiel.
Eifersucht und Betrug folgen. Anna hat die Lösung, sie vergiftet ihn so nach und nach. Auch dieser Mann wird entsorgt und es ist nicht der letzte.
Die Story wird erzählt von Maja, die erklärt warum sie nicht mehr alle Menschen mögen muß. Gewalt und Alkohol möchte sie entfliehen und bringt
gemeinsam mit ihrer besten Freundin Cora jeden Mann um die Ecke der im Weg steht. Ein Team, nicht immer streitfrei das gut ergänzt wird mit
der Haushälterin, die alles im Blick hat. Ein Film über Freundschaft, Eifersucht, Mord und Zickereien, aber auch über Zusammenhalt.
Nie sind Mörder so sexy gewesen wie in dem Streifen und selten gebe ich Mördern recht. Habt ihr gut gemacht, so waren meine Gedanken.
Die drei Hauptdarstellerinnnen sind einfach putzig, total süß und einfach nur schöne, tolle Frauen. Mit dem schwarzen Humor schafft dieser Film
es mich total zu begeistern. Rabenschwarz ist eine tolle Farbe. Trotz der beiden süßen jungen Damen ist meine Lieblingsfigur Anna.
Mit ihrer Coolness und ihrem wachen Geist ist sie so was wie ein Schutzengel für die beiden. Wenn auch ein Mord an ihren Fingern klebt.
Toller Film, wenn es auch ein wenig zu oft Spagetti gab. Die Toscana ist hier eher trocken, also wenig von der Romantik ist zu sehen.
Aber Pasta, Pizza und Gianna Nanini geben einem trotzdem ein schönes Italien Feeling.
Regie führte hier Hans Günther Bücking nach dem Roman von Ingrid Noll
Darsteller:
Maja - Heike Makatsch
Cora - Christiane Paul
Anna - Andrea Eckert
Carlo - Niels Bruno Schmidt
Detlef - Tim Egloff
Coras Vater - Rüdiger Hacker
Coras Mutter - Kathrin Ackermann
Majas Mutter - Lisa Kreuzer
Majas Vater - Marquard Bohm
Jonas - Michael Maertens
Don - Stephan Luca
Mario - Helmfried von Lüttichau
Henning - Helmut Berger