Die Honigfrauen, 3 Teiler
Die Honigfrauen ist ein deutscher Film aus dem Jahr 2017
Hier geht es im großen und ganzen um die Schwestern Catrin und Maja aus Erfurt, die im Sommer 1986 zum ersten mal alleine Urlaub machen wollen.
Wo fährt man zu DDR Zeiten hin? Ganz klar, zum Balaton, dort ist Camping, dort ist Party, dort darf man vor allem hinreisen. Bedenken bekommt
Mutter Kirsten als sie erfährt das Catrins leiblicher Vater, von dem sie nichts weiß, auch auf dem Weg zum Balaton ist. Sie telefoniert oft
heimlich bei einer Nachbarin mit Erik, so erfährt er das auch seine Tochter, die er noch nie gesehen hat unterwegs dorthin ist. Bewaffnet mit
einem Foto macht er sich auf die Suche. Die Mädchen sind derweil unbeschwert und genießen den Urlaub, lernen junge Menschen kennen und begegnen
dem Hotelbesitzer Tamas, der die beiden gerne tagsüber mal in sein Hotel einlädt. Tamas schleust heimlich Menschen aus der DDR in den Westen.
Durch Zufall kommen die Mädels dahinter, Maja verliebt sich in Tamas, Catrin findet an Rudi gefallen. Doch dann tauchen die Eltern auf. Kirsten
hat Karl unter einem Vorwand dazu gebracht auch zum Balaton zu fahren. Maja ist Tamas mittlerweile beim schleusen behilflich, vor allem weil ein
Bekannter in den Westen will. Leider geht es schief und der Bekannte kommt dabei ums Leben. Die gutgläubige Catrin erzählt dies ihrem Rudi, der
inoffiziell für die Stasi tätig ist, er bringt sogar Karl Streesemann dazu, eine Wanze in das Telefon der Tochter einzubauen. Tamas übernimmt zum letzten
maleinen Schleuserversuch, ein kleines Kind möchte zu seiner Mutter nach Österreich. Da muß man doch helfen. Aber genau an diesem Tag wollen die beiden
heiraten. So bleibt es an Catrin hängen, die sich heimlich mit dem Kind aus dem Staub macht. Ausgerechnet Rudi verhindert diese Aktion. Da er aber
Catrin nicht verlieren will, besorgt er falsche Pässe und so kommt das Kind mit Maja und Catrins leiblichem Vater doch noch nach Österreich.
Kurz und knapp umschrieben, es steckt noch so viel mehr in dem dreiteiligen Film das der Platz hier kaum ausreicht. Toll gespielt, eine klasse
Geschichte und eine etwas verstrickte Vater Tochter Beziehung. Romantisch, lustig, kitschig, DDR Kult, ein wenig Stasi und Familiendrama.
Hier ist fast alles dabei. Ich mag die Filme total gerne. Besonders Maja hat es mir angetan, die Schauspielerin fiel mir ja schon in den KuDamm
Filmen auf. Schöne und spannende Unterhaltung für die ganze Familie.
Regie führte hier Ben Verbong, die Filme dauern insgesamt cirka 270 Minuten und sind FSK 12. Zuletzt liefen sie auf 3Sat.

Darsteller:
Catrin - Cornelia Gröschel
Maja - Sonja Gerhardt
Kirsten - Anja Kling
Karl - Götz Schubert
Erik - ominic Raacke
Tamas - Stipe Erceg
Zsofia - Dorka Gryllus
Rudi - Franz Dinda
Timo - Sebastian Urzendowsky
Lilian - Alice Dwyer
Lara-Fee - Isolda Dychauk
Agnes - Winnie Böwe
Luis - Frederik Götz
Tom - Max Woelky