Die Hütte
Mack lebt mit seiner Frau und 5 Kindern in den USA. Bei einem Camping Urlaub passiert das Unglück, sein Sohn kentert
mit dem Kanu und Mack rennt um sein Leben um ihn zu retten, was ihm auch gelingt.
In diesen wenigen Minuten verschwindet seine sechsjährige Tochter Missy spurlos. Am Ort des Verschwindens liegt nur
noch ein Marienkäfer. Ein schlechtes Zeichen, denn dies ist das Symbol das ein Serienmörder hinterläßt.
Zwar nimmt die Polizei die Verfolgung auf, aber für Missy kommt jede Hilfe zu spät und sie verschwindet spurlos.
In einer Hütte findet man lediglich ihr Kleidchen, blutig und dreckig.
Mack verzweifelt, fühlt sich schuldig, ebenso seine größere Tochter die sich ebenso schuldig fühlt und sich zurückzieht.
Vom Schmerz geplagt, depressiv und nur noch funktionierend lebt die Familie so weiter bis Mack eines Tages in seinem
Briefkasten einen Brief liegen hat. Ein Brief von Gott. Mack soll sich am Wochenende in der Hütte mit Gott treffen.
Zunächst glaubt Mack an einen schlechten Scherz und will den Brief ignorieren. Aber die Neugierde treibt ihn voran.
Er fährt auf die Nachricht hin in die Hütte, bewaffnet, schließlich denkt er, der Mörder wolle ihn treffen.
Er erlebt ein Wochenende mit Gott, mit Papa, wie seine Frau ihn immer nennt. Er durchlebt den Schmerz erneut, redet sich
alles vom Leibe und ist zum Schluß mit sich und der Welt im Reinen.
Anfangs hatte ich so die "Na,obdasBuchwasfürmichist..." Einstellung. Aber ich hab es einfach weitergelesen.
Und je weiter ich ins Buch eintauchte, umso besser gefiel es mir. Die Dinge mal aus einer anderen Sicht sehen,
verzeihen und vergeben können, mal in einer andere Welt fliehen, das alles war mit dem Buch möglich.
Ab der Hälfte mochte ich es gar nicht mehr aus der Hand legen, allerdings habe ich nur gelesen wenn ich absolute Ruhe
und Muße hatte. Ein tolles Buch, ein Buch zum nachdenken, ein Buch das fast sogar richtig glücklich machen kann.
Ob man an Gott glaubt oder nicht spielt hier keine Rolle, man denkt einfach mal darüber nach das es noch viel mehr
geben kann. Ein schöneres Leben, ein noch schöneres Leben, wer weiß das schon!
Ein Buch das Hoffnung macht. Ich lege es euch gerne ans Herz. Und hier noch ein dickes Dankeschön an meine liebe Kollegin,
die es mir geliehen und empfohlen hat!
Geschrieben wurde es von dem Kanadier William P. Young.
Erschienen im Ullstein Verlag unter ISBN 978-3-7934-2166-5