Ich will doch bloß sterben, Papa, Michael Schofield
Michael und Susan Schofield erleben mit ihrer Tochter January, genannt Janni, später Jani ein Kind das sich nicht unter Kontrolle hat.
Sie ist gewalttätig, spricht mit Phantasiegestalten und hat ständig Wutausbrüche. Die Diagnose ist vorerst unklar, wird aber zu guter letzt
als Schizophrenie deklariert. Michael ist täglich an Jannis Seite, erträgt Prügel und Schläge, die schlimmer werden, als Bruder Bohdi
geboren wird. Sobald er schreit, rastet sie aus und ihre Stimmen im Kopf sagen ihr, das sie ihn verprügeln muß. Erst ein 4 monatiger
Aufenthalt in einer Psychiatrischen Klinik hilft der Familie klar zu sehen. Sie trennen sich räumlich damit sie ihre Tochter nicht alleine
lassen müssen. Soviel kurz zum Inhalt.
Ich muß ganz ehrlich sein, mir kommt das alles sehr unwirklich und überzogen vor. Ich war natürlich nicht dabei und kann es nicht beurteilen.
Der Vater sieht seine Tochter als Hochintelligent an, was Tests auch beweisen. Er ist aber scheinbar auch der schlaueste Vater der Welt,
so kam es mir rüber. Niemand hatte Recht, kein Arzt, kein Lehrer, keine Psychologin. Nur er hat die Weisheit mit Löffeln gefressen.
Ich hatte immer das Gefühl er wollte alles mit ihr alleine machen, die Mutter sollte sich nicht kümmern. Er wollte leiden. Hatte für mich
so etwas vom Münchhausen Stellvertreter Syndrom, über da sich auch bereits ein Buch gelesen habe. Mir war Michael Schofiel absolut unsympatisch,
viel zu brutal und aufmüpfig. Ein Vater der ein Kleinkind schüttelt, ist kein guter Vater. Da kann er noch so heilig tun.
Ebenso erinnert mich das Wesen ein wenig an Trudy Chase, die in ihrer Kindheit oft misshandelt und missbraucht wurde und dadurch eine
multiple Persönlichkeit entwickelte. Ich werde es nie erfahren und das ist auch gut so.
Ein Buch das ich persönlich nicht empfehlen kann, weil ich die Geschichte so einfach nicht glaube.
Nachdem ich das Buch ausgelesen habe, habe ich von Ela einen link und einige Hinweise bekommen die ich mir natürlich durchgelesen und angesehen
habe. Mein Englisch ist nicht so gut, aber mittlerweile sind die Kinder nicht mehr bei ihren Eltern, und mit meiner Vermutung vom Münchhausen
Stellvertreter Symdrom hatte ich wohl Recht. Allerdings habe ich den Vater vermutet, laut Internet ist es wohl eher die Mutter gewesen.
Was stimmt und was nicht, wird für mich sicher verborgen bleiben, da ich den Eltern weder hinterhergoogeln werde, noch sonst irgendetwas
unternehme um sie reich zu machen. Ein herzliches Danke schön an dich Ela!
Eschienen bei Goldman unter ISBN: 9783442158638