Jack
Jack ist ein Film aus Deutschland aus dem Jahr 2014
Der 10 jährige Junge kümmert sich rührend um seinen erst 6 Jahre alten Bruder, da die Mutter gerne mal rumflippt und noch was erleben will.
Als Bruder Manuel im kalten See landet, läßt Jack ihm, zu Hause angekommen, Badewasser ein und in der Zeit will er kochen, damit Manuel nicht
krank wird. Dieser geht in die Wanne ins sehr heiße Wasser. Er verbrüht sich und das Jugendamt wird auf die kleine Familie aufmerksam.
Mutter Sanna möchte ihre beiden Kinder behalten, hat aber keine Chance. Nur der kleine Manuel darf noch bei ihr bleiben unter Auflagen.
Jack muß ins Heim. Er vermißt seinen Bruder und wird von Danilo geärgert, verprügelt und schließlich im See fast ertränkt. Letzteres passiert
nur, weil Sanna ihn nicht, wie versprochen, in den Ferien abgeholt hat. Jack ist stinksauer als er aus dem See rauskommt und schlägt auf Danilo
mit einem großen Ast ein. Dieser liegt wie tod da, blutet, rührt sich nicht. Vor lauter Angst läuft Jack erst weg, kommt aber zurück weil er
dem Jungen helfen möchte. Der ist aber bereits verschwunden. Jetzt bekommt Jack es mit der Angst zu tun und läuft immer weiter Richtung Mutter.
Als er dort ankommt ist die Wohnung leer, keine Mutter, kein Manuel. Er schreibt einen Zettel, legt diesen im Flur ab wo sonst immer die Zweitschlüßel lagen,
und macht sich auf die Suche. Er findet Manuel bei Bekannten und nimmt ihn mit, aber Mutter taucht nicht auf und die Zettel bleiben ungelesen.
Die zwei Jungs übernachten draußen, in Tiefgaragen, stehlen Essen da sie Hunger haben und suchen bei Freunden nach ihrer Mutter.
Ans Handy geht sie nicht, aber sie geben nicht auf. Irgendwann leuchtet Licht in der Wohnung und sie freuen sich ihre Mutter wiederzusehen.
Sie verspürt keinerlei Reue, freut sich natürlich ihre Kids wiederzusehen, aber auf Jacks Versuch über das Erlebte zu reden, geht sie nicht ein.
Der Junge weckt morgens früh seinen Bruder und nimmt ihn mit ins Heim, weil sich dort besser um die beiden gekümmert wird. Film Ende.
Der Film hat mir sehr gut gefallen, gut umgesetzt ist das Verantwortungsbewußtsein des 10 jährigen für seinen Bruder und seine Mutter.
Bis kurz vor Schluß nimmt er sie in Schutz, aber am Ende resigniert er doch, weil er weiß, das es für beide nicht gut enden wird.
Der Film kommt ohne den bösen Zeigefinger aus, die Kinder sind gut gekleidet und werden auf jeden Fall von der Mutter geliebt.
Aber sie ist einfach nicht reif für 2 kleine Kinder. Erstaunlich wie lange der kleine Junge das durchhält.
Ein Drama ohne die Megadramatik, gut gespielt von dem Hauptdarsteller und mit einer Mama der man nicht mal böse sein kann.
Er dauert ca102 Minuten, ist FSK 6 Regie führte hier Edward Berger

Darsteller:
Jack - Ivo Pietzcker
Manue - Georg Arms
Mama Sanna - Luise Heyer
Becki - Nele Mueller-Stöfen
Jonas - Vincent Redetzki
Philipp - Jacob Matschenz
Kati - Odine Johne
Mattes - Johann Jürgens
Ophir - Atheer Adel
Danilo - Anthony Arnold
Marc - Amar Saaifan
Tanja - Justine Ewerth