Das Lazaruskind von Robert Mawson
Ben Heywood ist 12 Jahre alt, als er einen schlimmen Unfall mit ansieht. Seine Schwester und eine kleine Freundin
werden überfahren. Die Freundin ist sofort tod und die Schwester liegt im Koma. Ben ist geschockt und traumatisiert,
denkt es ist seine Schuld da er nur flott auf die andere Seite wollte und die beiden ihm gefolgt sind. Er zieht sich
zurück, verkriecht sich und will nicht mehr in die Schule. Die Eltern haben sich kurz vorher getrennt, aber so eine
Tragödie schweißt zusammen. Sie hören von einer Ärztin die Patienten aus dem Koma holen kann, die Folgen sind aber
nie vorhersehbar. Unter schwierigen Umständen kommen sie in diese Klinik, die aber leider vor dem Aus steht. Zuviele
kleine Patienten sind gestorben, wenn auch aus anderen Gründen und die Dr. Elizabeth Chase wird von Demonstranten und
Eltern verklagt und beschuldigt. Trotzdem wollen die Heywoods das Lizzie, wie sie liebevoll genannt wird, versucht
ihre Tochter aus dem Tiefschlaf zu holen. Viele Untersuchungen folgen und Lizzie hat nicht viel Hoffnung, bis Ben
anbietet sie zu "holen". Die Patienten werden verkabelt und ärztlich beobachtet. Ben wird in ein Reich geschickt,
wo nur Komapatienten hinkommen. Als auch er nicht zurückkommt folgt Dr. Chase ihm. Denn sie kann ihn ja nicht einfach
dort lassen. Das gute an der Geschichte, die Heywoods finden wieder zueinander und Omi ist der Knaller.
Ab dem letzten Drittel habe ich überlegt ob ich hier abbreche, da ich aber soweit gekommen bin, wollte ich es dann auch
zu Ende lesen. Der Anfang gefiel mir noch ganz gut, aber als Ben dann in die Komawelt eintauchte, wurde es mir echt zuviel.
Das heißt nicht das ich nicht an etwas glaube was ich nicht sehe, im Gegenteil, es gibt bestimmt Dinge zwischen Himmel und
Erde die für uns unerklärlich sind. Allerdings fand ich dieses Gerenne durch Wälder und über Berge, Schluchten und Täler
ehrlich gesagt ziemlich übertrieben, um es mal nett auszudrücken. In dem Teil habe ich auch ein paar Seiten nur überflogen,
damit das Buch schneller zu Ende ist. Den klinischen Teil habe ich aber dann wieder ganz gelesen.
Nein, absolut nicht mein Buch, too much, zu übertrieben alles. Aber wie immer nur meine Meinung. Schade, es hat sich so
gut angehört auf dem Klappentext. Ich bin so froh das ich durch bin, das glaubt mir kein Mensch.
Mein Buch kam von Club Premiere ohne ISBN