Pogo 1104
Rick Bandora ist bei seiner Freundin verschuldet. Dauernd droht sie ihm seine Plattensammlung zu verkaufen.
Ein Grauen für den Hobby DJ und Manager der Band TNT. Er versucht ständig mit Jobs an Kohle zu kommen, was jedoch
nicht so ganz funktioniert. Ganz anders dagegen Edgar, Sohn aus reichem Hause, dem das so gar nicht gefällt.
Er fährt mit seinem Bully durch Hamburg und ist mit seinem Piratensender Radio Störtebecker unterwegs.
Immer verfolgt von der Polizei und immer auf der Flucht. Zur Not fährt er einfach in die Werkstatt von Ludwig.
Der bodenständige KFZ Mechaniker der nebenbei boxt und gute Kontakte zur Reperbahn hat.
Somit ist das Trio komplett. Leider wird der Bus beschlagnahmt, Ludwigs Werkstatt geschlossen mangels Gebührenzahlung
und Rick ist immer noch dabei seine Schulden zu bezahlen. Die drei wollen einen Piratensender auf See aufziehen, außerhalb
der Hoheitsgewässer kann ihnen nämlich niemand was. Sie finden einen alten Kahn, der als verschollen galt.
Den Versicherungsbetrug decken sie auf unter der Prämisse, das sie den Kahn behalten können.
Edgar besorgt die technischen Dinge, und inklusive Ricks Freundin starten sie auf See mit ihrem Pogo 1104.
Die Serie lief 1984 im ARD Fernsehen als Erstausstrahlung und wurde in Regionalprogrammen des öfteren wiederholt.
Hier wird viel geprügelt, viel gelacht und es ist sogar ein wenig Action mit dabei, also damalige Action wie
Verfolgungsjagden zu Land und auf See. Ein Boxkampf von Ludwig, der beinahe jeden umhaut ist auch dabei.
Lediglich die Musik ist gar nicht mal so sehr 80er. Alles in allem eine nette Fernsehunterhaltung.
Sicher kein Highlight, aber was für Serienjunkies der früheren Jahre. Banal, Brutal, Genial. So der Spruch der kleinen Piraten.
Regie führte hier Wigbert Wicker, jede Folge hat eine Länge von cirka 45 Minuten und es gibt 4 Folgen

Darsteller:
Edgar Mack - Richy Müller
Ludwig Plocher - Erich Bar
Rick Bandora - Ralf Richter
Tina Siegel - Anja Schüte
Haushälterin - Eva Maria Bauer
Rainer Schmitt, Siegfried Kernen, Gerd Ekken-Gerdes, Paul-Edwin Roth, Karl Heinz von Liebezeit