Quo Vadis, Superweib?
Das Buch mit Q aus meiner Challenge. In diesem Buch schreibt Maxi ihrer Tante Jo Briefe. Tante Jo war damals
in den 60er Jahren in der Frauenbewegung und hat für die Emanzipation gekämpft und sicher auch viel erreicht.
Zumindest damals. Als ihre Aufgabe hier beendet war, ging sie nach Venezuela um dort Sozialwissenschaften zu unterrichten.
In ihren Studien möchte sie erfahren wie weit die Emanzipation in Deutschland fortgeschritten ist, und beginnt
einen Briefwechsel mit ihrer Nichte. Diese schreibt in 18 Briefen über die Frau in Deutschland. Über die Frauen mit
Kindern und ohne Arbeit, über Frauen mit Kindern und Arbeit und über Frauen ohne Kinder mit Arbeit.
Es sind einige lustige Dinge zu lesen, aber irgendwie macht es auch traurig, wenn man an die Kinder denkt die
ganz früh abgeschoben werden in den Kindergarten ( den ich immer grausam fand), oder wenn man bedenkt das Frauen,
die sich "nur" um die Kinder kümmern möchten als faul betrachtet werden (wobei das ein hartes Stück schöner Arbeit ist).
Emanzipation schön und gut, wer es braucht, bitte. Für mich war das nie ein Thema. Leider habe ich ja keine Kinder,
aber wenn ich welche hätte, wäre ich sicher bei ihnen geblieben, wenn dies finanziell machbar wäre. Das ist sicher
trauriger Weise bei vielen Familien nicht der Fall. Darum geht die ganze Emanzipation nach hinten los. Ein Mann verdiente
als ich klein war den Lebensunterhalt einer ganzen Familie. Das ist heute bei den Dumping Gehältern nicht mehr drin.
Das haben die Revoluzer von damals davon. Aber das ist wie immer nur meine Meinung. Sicher das beste Q Buch das ich
aussuchen konnte. Ohne meine Challenge hätte ich es aber niemals gelesen, weil ich diese Superfrauen die alles können
einfach nicht mag. Da ist Maxi aber meiner Meinung, oder ich der Ihren.
Erschienen im Deutschen Taschenbuchverlag. Ohne Isbn. Oder ich finde sie nicht, bin ja keine Superfrau;-)