Roberts Schwester, Petra Hammesfahr
Mia und Robert sind Geschwister, sie hatten reiche Eltern und besitzen ein großes Haus.
Ein Unfall zerstört das Glück, Roberts erste Frau Marlies stirbt bei dem Unfall und Mia wird schwer verletzt.
Sie verliert ein Auge, das halbe Gesicht ist entstellt und ein Arm ist bewegungsunfähig.
Ständige Kopfschmerzen machen ihr das Leben zur Hölle. Niemand findet einen Grund, aber die Schmerzen sind da.
Die Geschwister bleiben zusammen im elterlichen Haus wohnen, sie hängen aneinder und das Haus ist groß genug.
Irgendwann lernt Robert Isabell kennen, es dauert ehe er sie Mia vorstellt. Er weiß schon was sie sagen wird,
aber er ist ihr verfallen. Er bringt sie mit zum Abendessen und seine Schwester weiß sofort das die Frau sein
Untergang sein wird. Wie sehr sie recht hat erfährt sie 9 Monate später. Robert wird tod aufgefunden. Eine kleine
Schußwunde in der linken Stirn. Wie hat sie auf ihn eingeredet er solle sie vor die Tür setzen, wie hat er sie
vergteidigt. Isa ist eine Prostituierte, mit einem Zuhälter / Liebhaber dem sie hörig ist. Horst Fechner ist kein
unbeschriebenes Blatt und er versteckt sich im Ausland. Dort stirbt er angeblich. Isas Bruder hatte einen Unfall,
sitzt im Rollstuhl und Robert holt auch ihn ins Haus bevor er stirbt.
Die Polizei geht erst von Selbstmord aus, später verdächtigt sie Mia. Der Verdacht fällt vorerst nicht auf seine Frau.
Aber Mia läßt nicht locker und nach und nach kommen ihr Erinnerungen von dem Abend, den sie im Kopf verdrängt hat.
Es stellt sich raus das Fechner nicht tod ist, das Jonas nicht Isas Bruder ist und das Robert langsam hinter die
Machenschaften seiner Frau kommt. Darum mußte er sterben. Das alles klärt sich nach und nach in dem Roman.
Die Geschichte ist manchmal etwas verwirrend durch die Zeitsprünge, ich mochte auch Mias Art überhaupt nicht.
Trotzdem hatte sie Recht und konnte zum Ende hin auch die Polizeit überzeugen. Sie war mir zu kühl. Eiskalt.
Aber durch solch einen Unfall verändert man sich bestimmt. Das man so an seinem Bruder hängt, so sehr, kann ich
mir auch beim besten Willen nicht vorstellen. Er war durch den Unfall in eine gewissen Abhängigkeit geraten und
fühlte sich bestimmt ständig mies wenn er sie alleine ließ. Mir war auch recht schnell klar, das Jonas nicht
an den Rollstuhl gefesselt war, wie die beiden vorgegaukelt waren, der Gedanke zu Fechner kam mir auch recht schnell.
Aber trotzdem eine spannende Geschichte mit vielen Einzelheiten und gut durchgedacht. Nicht mein Lieblingsbuch,
aber ich denke das ich schon nochmal einen Hammesfahr Roman lesen werden.
Erschienen bei rororo unter ISBN: 3499231565