Tage des letzten Schnees
Dieser deutsche Film ist aus dem Jahr 2014.
Anna spielt Eishockey und ihr Vater Lars holt sie vom Training ab. Ihre Bitte, bei einer Freundin zu übernachten lehnt er ab.
Auf der Fahrt nach Hause geschieht ein schrecklicher Unfall und die Tochter stirbt mit gerade 11 Jahren. Die Mutter Kirsten steht
unter Schock und macht ihrem Mann bittere Vorwürfe - als würde er das selbst nicht tun. Er beteuert das er geblendet wurde.
Das nehmen ihm jedoch weder Kirsten noch der zuständige Kommissar ab, der die Familie kennt. Kurze Zeit später geschieht ein Mord.
Eine junge rumänische Studentin, Lisa, wird erschossen aufgefunden. Sie war die Geliebte des erfolgreichen Bankers Markus und wohnte
in seiner Zweitwohnung. Er ist verheiratet und hat eine Tochter für die er da sein möchte. Als er dahinter kommt das Lisa sich prostituiert
rastet er vollkommen aus. Der Kommissar sieht ihn am Balkon als er den Fundort der toten Studentin begutachtet und spürt einen Zusammenhang.
Sie hat jedoch mehrere Männer ausgenommen und so steht Markus nicht alleine unter Verdacht. Zum Schluß kommt raus, das er derjenige war der
viel zu schnell gefahren ist, dadurch Lars geblendet hat und somit den Unfall bei dem die kleine Anne stirbt verursacht hat.
Seine Frau verläßt ihn, die Ehe war sowieso kaputt und der Kommissar findet Markus tot auf, er hat sich das Leben genommen.
Ich bin kein Krimi Fan, aber an dem Film hier waren die zwei verschiedenen Handlungen total interessant. Ebenso gefiel mir das er mit wenig
Brutalität auskam, ein Mord ist natürlich brutal, aber der Rest des Films drehte sich mehr um das Erleben des Todes und um die Gefühle die
bleiben, die Vorwürfe und die Selbstzweifel, ebenso die Suche nach Liebe und die bittere Enttäuschung am Ende.
Selbst der Kommissar, der seine Frau durch Krankheit verlor ist da mit inbegriffen. Man fühlt den Schmerz, was in erster Linie
den wunderbaren Schauspielern zu verdanken ist. Ja, ich würde den Film gerne noch einmal sehen, er hat mich gepackt.
Regie führte hier Lars-Gunnar Lotz, der Film dauert 90 Minuten.
Darsteller:
Johannes Fischer - Henry Hübchen
Markus Sellin - Bjarne Mädel
Lars Eckert - Barnaby Metschurat
Kirsten Eckert - Victoria Mayer
Konstanze Satorius - Victoria Trauttmansdorff
Tanja Sellin - Christina Große
Lisa Marin - Mercedes Müller
Kommissar Lutz Wegener - Jannik Schümann
Jakob Falk - Alexander Finkenwirth