Leben wäre schön... aus der Reihe "Starke Frauen" der Brigitte Film Edition.
Manja, Ingeneurin, steht fest im Leben, hat eine Tochter und versorgt ihren Vater.
Sie besucht ihre beste Freundin in Island und entdeckt in ihrer Brust einen Knoten.
Zu dumm das sie sich gerade jetzt verliebt hat. Ihre Freundin sorgt dafür, das Manja
sich in Island untersuchen läßt und würde ihr auch beistehen, sollte sie sich dort behandeln
lassen. So erfindet Manja eine Geschichte, die ihr eh niemand abnimmt, weil sie
ihrem Vater und ihrer Tochter die Wahrheit verschweigen will.
Das funktioniert natürlich nicht. Ihre neue Liebe stößt sie zurück, die Wahrheit kommt
nur schleppend ans Licht. Ihre Brust wird abgenommen und ihr Leben geht weiter.
Der Film Leben wäre schön hat mir sehr gut gefallen. Ein schweres Thema in einer
nicht so dramatischen Packung wie man es kennt. Natürlich ist es keine Komödie,
und natürlich wird auch mal geweint, aber es ist nicht so ein geheule wie man es
von anderen Filmen kennt. Mir hat besonders gut gefallen, das der Film mit wenig
Musik auskommt. Man hört das Meer rauschen, man hört den Wal, die Treppenstufen und den
Klettverschluß. Es erinnert einen, das dies tagtäglich passieren kann.
Manja wird gespielt von Dagmar Manzel, ihre Freundin von Gabriela M. Schmeidel
Die Tochter Miriam spielt Amelie Kiefer und Ragnar Sturluson den neuen Liebhaber.
Regie führt Kai Wessel, FSK ab 12 Jahren.