Die Spielerin
Die geschiedene Polina, wohlhabend und fest im Leben stehend, trifft in einem Hamburger Nobelhotel den Anwalt Friedrich Mühlbichler
Nach diesem Treffen verschwindet er spurlos. Polina hat sich aber in den Anwalt verguckt und findet ihn schließlich in einer
billigen Absteige wieder. Er überredet sie für ihn Roulette zu spielen. Nur einmal. Ihr Horoskop bestätigt ihm das sie ein
Glückskind sei. Nach einigem zögern lenkt sie ein, obwohl sie noch nie im Leben in einem Casino war. Sie befolt genau seine
Anweisungen. Und gewinnt! Sie hat Glück im Spiel, aber das hält nicht lange an. Das ganze Geld was sie gewonnen hat verspielt
sie in der nächsten Zeit und Friedrich gesteht ihr, das er das Geld gebraucht hat, er wird gesucht wegen Veruntreuung.
Er wird gefasst und gibt Polina im Gefängnis eine Vollmacht, damit sie sein letztes Geld verspielen kann. Als dies nicht zum
Erfolg führt, nimmt sie ihr eigenes Geld mit fatalen Folgen. Sie wird spielsüchtig und verkommt mehr und mehr.
Ein toller Film über Sucht, Liebe, Verzweiflung und Abstieg
Erhard Riedlsperger führte Regie, freigegeben ist der Film ab 12 Jahren.
Erschienen ist der Film 2005 in der Brigitte Film Edition Starke Frauen.
Darsteller:
Polina Sieveking - Hannelore Elsner
Friedrich Mühlrichler - Erwin Steinhauer
Claudia - Nina Petri
Dietrich Schröder - Frank Giering
Annegret Reuther - Gesine Cukrowski
Zeuge - Michael Schönborn