Timm Thaler ist eine 13 teilige deutsche Serie aus dem Jahre 1979.
Timm hat ein wundervolles Lachen, eines das alle dazubringt einfach mit zu lachen. Er hat ein schönes Leben mit
seinem Vater und seiner Stiefmutter. Wenig Geld, da Vati gerne wettet, aber glücklich. Der Baron Lefouet wird auf dieses
lachen aufmerksam. Er will es haben, damit er seine Geschäfte leichter abwickeln kann, denn wer kann dem freundlichen lachen
schon widerstehen? Timms Vater stürzt mit seinem Sportflugzeug ab, als er einen Dienst für den Baron erledigen soll.
In der Trauer verkauft Timm dem Baron sein lachen, nicht wissend, das er überhaupt nicht mehr lachen kann. Dafür gewinnt er
ab sofort jede Wette. Bald schon merkt der Junge jedoch das ein Gefühl wie das Lachen unersetzlich ist. Er gewinnt viel Geld,
läßt dies bei der Stiefmutti damit sie das Haus abbezahlen kann und macht sich auf die Suche nach Aravanadi, wo der Baron leben soll.
Am Hafen wird er von einem Arbeiter gefunden und erst mal mitgenommen. Bei Familie Rickert kommt Timm darauf wo dieser Ort liegt und
verschwinder heimlich von dort. Als blinder Passagier auf der Livono trifft er auf Agatha und Heinrich, die ihm gerne helfen möchten.
Da Timm aber kein Wort verlieren darf über den Vertrag, schweigt er sich aus. Jedoch erraten sie mit Hilfe von Abbe schnell
was Sache ist. Timm wettet der reichste Junge der Welt zu sein, und mit dieser Wette ändert sich seine Lage. Er kommt in die Fänge
des Barons und wird ausstaffiert und ins Geschäftsleben eingeführt. Immer wieder wollen Agatha und Heinrich Timm helfen, werden
aber vom Baron oder von Timm selber weggeschickt. Als ein alter weiser Mann sich mit Timm unterhält beginnt er zu begreifen das er
von der Insel fliehen muß. Aber wie? Der Zufall kommt ihm hier zu Hilfe. Eine Geschäftsidee führt ihn mit dem Baron und Anatol
nach Hamburg. Während ein Brief seine Mutter erreicht, die sich mit der Familie Rickert und Agatha und Heinrich zusammen tut
und sich auf den Weg ins Hotel machen, möchte der Baron ein großes Geschäft abwickeln. Mit einer List schafft Timm es das Hotel
zu verlassen und sich mit Gesi zu treffen. Die bringt ihn dazu, die Wette auszusprechen die er schon längst hätte wetten sollen.
Timm Thaler ist ein modernes Märchen und lief damals als Weihnachtsserie. Man beachte die Technik in den Räumen des Barons.
Heute sicher etwas zum schmunzeln, aber damals ein Kracher. Ein Riesenfernsehn mit zig blitzenden Knöpfen. Alarmsignale wenn
etwas schiefläuft. Die kalte Athmosphäre wenn er mit Anatol dort sitzt, alles grau in grau. Passend zur Stimmung.
Grausam ebenfalls die Anzüge die Timm tragen mußte, mit hochgezogenen Kniestrümpfen. Aber das alles passte in die Zeit.
Heinrich, der gerne mal einen zuviel trinkt und Agatha die oftmals schimpft wie ein Rohrspatz, und das als Nonne runden
alles abwechslungsreich ab. Eine richtig schöne Fernsehunterhaltung die gerne zu Weihnachten wiederholt und angesehen wird.
Weihnachtsserien waren damals der Renner, neben Timm Thaler gab es noch Silas oder Anna. Da saß jeder vor der Glotze.
Und das war gut so. Eine tolle Serie mit einem schönen Hintergrund, denn wie sagte Selek Bei:" Hoffnung ist der Anker der Welt und wer
nass ist, fürchtet keinen Regen." Passt vielleicht nicht ganz zusammen, hat aber durchaus seinen Sinn.
Freunde der 80er und Serienjunkies sind mit dieser Serie sicher gut zufrieden. Es ist spannend und lustig. So richtig was für
die ganze Familie. Viel Spaß beim ansehen!
Das Buch schrieb James Krüss, Regie führten hier Sigi Rothemund und Hans Glauert
Darsteller:
Timm Thaler - Thomas Ohrner
Timms Mutter - Marlies Engel
Timms Vater - Gerhart Lippert
Baron de Lefouet - Horst Frank
Anatol - Richard Lauffen
Frau Meinl - Ingeborg Solbrig
Uschi - Iris Bebensee
Babsi - Susanne Bessen
Harald - André Laudon
Schwester Agatha - Bruni Löbel
Heinrich - Stefan Behrens
Herr Preen Malte Jaeger
Herr Rickert - Edgar Bessen
Frau Rickert - Christine Brand
Gesi - Katja Groszer
Abbe - Walter Jokisch
Kapitän - Hans Häckermann
Schiffsoffizier - Arthur Brauss (späterer Kapitän)
Selek Bei - Orge Rigaud
Hotelgast mit Hunden - Eva Maria Bauer
Minister - Karl Heinz Hess