Was nicht passt wird passend gemacht
Was nicht passt, wird passend gemacht ist der zweite Teil der Unna Trilogie
Im Mittelpunkt stehen die Bauarbeiterkolonnen von Werner und Ernst Wiesenkamp. Während Ernst die Kohle hat,
geht es Werner zunehmend schlechter. Auf einer Gartenparty bei Werner finden sich die drei Arbeiter von ihm ein.
Sie überreden ihn, einen Polen einzustellen. Gleichzeitig hat dieser jedoch einen Praktikanten aus gutem Haus eingestellt.
Am nächsten Tag kommen sowohl Philipp, der Praktikant, also auch Marek, der Pole auf die Baustelle. Das Chaos beginnt.
Während Philipp eigentlich nur eine Unterschrift möchte, wird er von den Jungs rangenommen und muß buckeln.
Kalle, Kümmel und Horst hatten jedoch einen Plan mit dem Polen, sie wollten Werner abzocken. Das gelingt indem sie den Tod von
Marek inszenieren, der sich danach sofort nach Polen verziehen soll damit er nicht mehr gesehen wird. Jedoch wird er noch oft gesehen!
Astrid, die Tochter von Horst verliebt sich zur gleichen Zeit in Philipp. Dieser steht jedoch unter Schock, er sieht wie der
angeblich Tote Marek von den drei Vorarbeitern zerstückelt wird. Albträume und Schockstarre.
Ein weiteres Problem ist eine Fliegerbombe, auf die der Trupp stößt. Aber was wäre der Titel des Films wenn es nicht ausgeführt würde.
Das Haus wird einfach einen Meter kürzer gemacht. Die Bombe spielt im späteren Verlauf noch eine wichtige Rolle.
Werner zofft sich mit Ernst, und beschließt die Bombe auf sein neu gebautes Haus zu transportieren. Jedoch stoßen die Jungs am Ende
noch auf einen sehr großen Fehler von Ernst, und der Einsturz des Hauses geschieht beinahe von ganz alleine.
Zu guter letzt finden sich Astrid und Philipp, der Bautrupp hat keine Arbeit, dafür hat Marek sich selbständig gemacht und schnappt
ihnen alle Bauten weg.
Absolutes Ruhrpottfeeling, witzig gemacht, Pointen sind prima gesetzt. Der Film hat mir sehr gut gefallen.
Was auf einer Baustelle schief gehen kann, hier geht es schief. Sei es das Badezimmer, das wegen dem fehlenden Meter viel zu klein wird,
Das Gerüst das umkippt, die Bierflaschen in der Betonmaschine die in Scherben zerbrechen weil der Praktikant die Maschine anschmeißt,
oder die Fliegerbombe die gefunden wird, jedoch nicht entfernt wird. Alles prima in Szene gesetzt.
Den Tipp habe ich von der lieben Birte bekommen, ich bedanke mich dafür!
Regie führte hier Peter Thorwarth, der Film dauert cirka 97 Minuten und ist FSK 12

Darsteller:
Werner Wiesenkamp - Dietmar Bär
Kalle - Ralf Richter
Kümmel - Hilmi Sözer
Horst - Willi Thomczyk
Philipp - Peter Thorwarth
Astrid - Alexandra Maria Lara
Marek - Armin Dillenberger
Ernst Wiesenkamp - Michael Brandner
Gerda Wiesenkamp - Patrizia Moresco
Sanitäter - Matthias Dinter
Stadtrat - Heinrich Schafmeister
Architekt - Stefan Jürgens
Bürgermeister Hans-Martin Stier
Mutter Wiesenkamp - Tana Schanzara
Opa - Herbert Knebel
Jochen - Johannes Rotter
Arno - Nicholas Bodeux
u v m.