XY von Sandro Veronesi.
Hier werden in einem einsamen verschneiten Bergdorf das San Giuda heißt, 11 Leichen und ein blutrot vereister Baum gefunden.
Ein Pferd überlebt und kommt ins Dorf zurück. 11 Personen - 11 Todesursachen. Die Autopsie ergibt einen Herzinfarkt, Krebs,
Mord, Selbstmord und den Biss eines Haifisches. In den Bergen eher ungewöhnlich. Der Pfarrer Don Ermete versucht mit Hilfe
der Psychiaterin Giovanna den Sachen auf den Grund zu gehen. Giovanna nimmt sich die Menschen aus dem Dorf vor und versucht
hinter Geheimnisse zu kommen. Der Pfarrer möchte ihr helfen wo er nur kann, weil er selber wissen will was passiert ist
Die beiden führen zum Schluß hitzige Diskussionen. Bis dahin alles klar.
Leider bleibt es auch dabei. Das Buch ist so offen am Ende, ohne irgendein Ergebnis, oder ich hab es nicht begriffen.
Es geht hier laut Klappentext um Schuld und Sühne, Gut und Böse, das ist auch noch klar. Jeder Mensch hat irgendwann mal etwas
getan was er bereut, oder? Ich gebe zu: Ich habe das Buch nicht kapiert. Ich bin wohl zu dumm dafür. Vielleicht liest das hier
jemand und hilft mir weiter? Was ich begriffen habe ist das jeder neue Tag der Tag 0 sein kann. Man hat immer die Möglichkeit
etwas zu ändern. Aber das weiß man auch ohne diese vielen großen Worte ( die ich auch oft nicht verstanden habe.)
Naja, ich bin aus der Eifel und hier steht man halt mit beiden Beinen auf der Erde.
Für jede Hilfe bin ich dankbar!